Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

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Montag bis Freitag. Aktuell und informativ. Wirtschaftsthemen als Radiobeitrag in knapp drei Minuten unterhaltsam aufbereitet. Produziert und präsentiert von dem langjährigen Rundfunk- und Fernsehjournalisten Michael Weyland.


Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland
   

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Wirtschaftsnews vom 30. September 2014

Themen heute:   

90° Nord: Mit airberlin zum nördlichsten Punkt der Erde    /// DStGB für Förderung von E-Fahrzeugen

 

1.

Ein Rundflug zum Nordpol: airberlin und die Experten der Deutschen Polarflug bieten im Frühjahr 2015 diese außergewöhnliche Reise wieder an. Am 25. April wird um 9 Uhr morgens der Flug AB1111 ab Düsseldorf in die Weiten der Arktis starten. Ein Airbus A330-200 aus der Langstreckenflotte von airberlin wird dabei nicht nur den Nordpol und das arktische Meer überfliegen. Auch abgelegene Polarregionen wie Spitzbergen und die schnee- und eisbedeckte Ostküste Grönlands können vom Flugzeug aus beobachtet werden.   Dieser Sonderflug ist bereits der achte Nordpolflug, den Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft durchführt. Die Resonanz ist jedes Jahr sehr positiv und für die  Gäste ist es ein ganz besonderes Flugerlebnis. Es gab schon Teilnehmer aus den USA oder Australien, die nach Düsseldorf gereist sind, um bei diesem Flug dabei zu sein.  Für Unterhaltung und Hintergrundinformationen über die einzigartige Natur der Arktis sorgen Vorträge von Polarforschern an Bord. Ebenso werden Filme über die Polarregion gezeigt. Ein nordisch-inspiriertes Bord-Menü, das eigens für den Sonderflug zusammengestellt wird, rundet das Programm der zwölfstündigen Rundreise ab. Tickets gibt es übrigens schon ab 444 Euro.  Seit 2007 führt die Deutsche Polarflug regelmäßig Rund- und Expeditionsflüge in die Nordpolargebiete in Kooperation mit airberlin durch, darunter auch den Nordpolrundflug mit dem Airbus 330-200.    airberlin ist eines der führenden Luftfahrtunternehmen in Europa und fliegt im Jahr weltweit zu 171 Destinationen.  

 

 

2.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt den vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf, mit dem die Verbreitung von E-Fahrzeugen weiter gefördert werden soll. Der Grund:  Die Städte und Gemeinden haben ein großes Interesse daran, dass die Emissionen des Straßenverkehrs sinken. Weniger Schadstoffe und weniger Lärm bedeuten mehr Lebensqualität. Dafür eignen sich besonders E-Fahrzeuge. Die Elektromobilität ist nachhaltig, schadstoffarm und Ressourcen schonend. Sie trägt dazu bei, durch den Verkehr verursachte Feinstaub- und Schadstoffbelastungen sowie Lärm in den Städten und Gemeinden zu reduzieren.  Die Förderung der E-Mobilität sollte Baustein einer umfassenden Verkehrswende in Deutschland sein. Schon heute bieten die Kommunen elektrischen Nahverkehr mit Trams und Bahnen an und verbessern die Bedingungen für den Radverkehr mit seinen steigenden Anteilen von Pedelecs und E-Bikes.  Die im Elektromobilitätsgesetz vorgesehenen Erleichterungen sind grundsätzlich geeignet, deren Verbreitung zu fördern.

 

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Wirtschaftsnews vom 29. September 2014

Thema heute:   

 

Merkwürdige Steuervorteile    

 

 

 

Mit den Steuern ist das ja so eine Sache.  Da ist man selbst als Steuerrechtler oft nicht mehr so ganz sicher, wie man das dem geneigten Steuerzahler erklären soll, dass fast identische Dinge unterschiedlich besteuert werden.  Wir wollen heute aber mal über die merkwürdigsten Steuervorteile sprechen, die uns der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) übermittelt hat. Dass man nicht die Urlaubsreise, wohl aber den CO2-Ausgleich für den Flug absetzen kann, ist ja noch nachvollziehbar. Kurios wird es bereits bei den Kosten für die Antibabypille. Diese können als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abgesetzt werden, wenn die Schwangerschaftsverhütung aus medizinischen Gründen notwendig ist. Das kann der Fall sein bei hormonell bedingter Akne oder bei Zyklusstörungen. Wenn das in der breiten Masse bekannt wäre, würden sich die Fälle hormonell bedingter Akne oder von Zyklusstörungen vermutlich verhunderttausendfachen!

Was den Frauen recht ist, ist den Männern in dem Falle billig, nur etwas anders gelagert, denn:   Für Viagra oder ein anderes Potenzmittel gilt das gleiche Prinzip: Die Kosten sind als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzbar, wenn das Medikament vom Arzt verschrieben wurde. In Deutschland sind die blauen Viagra-Pillen ohnehin verschreibungspflichtig - der Patient erhält sie nur in der Apotheke gegen ärztliches Rezept. Übrigens: Beides, sowohl die Rechnungsquittungen als auch die ärztlichen Verschreibungen für Viagra oder die Antibabypille sollten der Steuererklärung im Original beigefügt werden. So lässt sich belegen, dass der angegebene Betrag tatsächlich bezahlt wurde und es für jede Rechnung auch ein Rezept gab.

Ebenfalls lustig ist die Sache mit dem Föhn.  Benutzt ein Architekt in seinem Büro einen Föhn ausschließlich zum Trocknen seiner Tusche, kann er die Kosten dafür von der Steuer absetzen. Zu diesem sehr speziellen Steuervorteil kam es durch ein Urteil des Bundesfinanzhofs, das bereits im Jahr 1970 gefällt wurde. In der heutigen CAD-Zeit wird vermutlich kaum noch ein Architekt mit Tusche arbeiten müssen, andererseits: Wann wäscht man sich im Büro schon mal die Haare?

Auch sehr schön:  

Sind Möbel so stark mit Formaldehyd belastet, dass sie gesundheitsgefährdend sind, kann man die Kosten für neues Mobiliar als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Wichtig ist, dass vor dem Kauf der neuen Wohnungseinrichtung ein entsprechendes Gutachten vorliegt, zum Beispiel vom Gesundheitsamt, TÜV oder DEKRA.

Sie merken. Vieles ist absetzbar, wenn man sich an die Spielregeln hält. 

 

 

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Wirtschaftsnews vom 26. September 2014

Themen heute:   

Ford Carsharing feiert ersten Geburtstag   ///   Münchener Verein baut Marktanteil in der Pflege aus   ///   Börsenrückblick mit Karlheinz Kron   

 

 

1.

Ford und seine Kooperationspartner, die Ford-Händler Dienstleistungsgesellschaft mbH (FHD) und DB Rent GmbH, sind im vergangenen Jahr mit der Carsharing-Plattform "Ford Carsharing"  gestartet. Seitdem kann das Unternehmen einen stetigen Zuwachs an Carsharing-Standorten und Kunden verzeichnen. Ein Großteil deutscher Autohändler hatte sich gewünscht, aktiv in das Carsharing-Geschäft der Automobilhersteller einzusteigen.  Zum einjährigen Jubiläum gibt es den Zugang zum "Ford Carsharing" zu einer reduzierten Anmeldegebühr von 9,90 Euro (regulär 49 Euro). Registrierte Carsharing-Kunden haben  Zugriff auf ein flächendeckendes Netz von rund 3.600 Fahrzeugen in 200 Städten. Dazu gehört neben den Fahrzeugen der Händler des Herstellers auch das bundesweite Carsharing Angebot der Deutschen Bahn AG "Flinkster". Voraussetzung für die Buchung und Abrechnung von Fahrzeugen über das Internet sind eine vorherige Registrierung und der Erwerb der Kundenkarte

2.

Der Münchener Verein baut seinen Marktanteil in der Pflege erstmals auf mehr als 10 Prozent aus und erweitert seine Assistanceleistungen. Der Versicherer verbessert nicht nur kontinuierlich seine Marktposition, sondern schenkt ab sofort jedem Pflegezusatzversicherten einen 90 Euro Beratungsgutschein zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Die Deutsche Pflegekarte, die bei dem Münchner Versicherer das Assistance-Angebot im Bereich Pflege für Kunden bündelt, wird weiter ausgebaut.

 

3.

Aktuelles vom Börsengesehen hat auch heute Karlheinz Kron von der Partners Vermögensmanagment AG .

Der größte Börsengang aller Zeiten in USA war ein riesen Erfolg. Die Aktie des Unternehmens Alibaba legte am ersten Tag über 40% zu. Auch die Neuemissionen in Deutschland, Zalando und Rocket Internet, profitieren von einer sehr großen Nachfrage. Allerdings ist hier nicht mit so immensen Kurssteigerungen zu rechnen. Diese Entwicklung erinnert an das Jahr 2000 als mehr oder weniger blind gezeichnet wurde in der Hoffnung schnelle Gewinne zu erzielen. An das was danach geschah werden sich viele noch sehr schmerzlich erinnern. Der DAX verlor im Wochenvergleich 2,9% und schloss am Donnerstagabend mit 9.510 Punkten. Der Euro zum US-Dollar setzte seine Talfahrt fort und schloss mit einem Verlust von rund einem Prozent. Die Preise für Gold und Rohöl traten auf der Stelle.

 Das war aus München  Karlheinz Kron mit dem Börsenrückblick.

 

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