Professor Bernhard Casper hielt den Vortrag „Das Problem der theologischen Differenz - Überlegungen zum 7. Buch der Confessiones Augustins" auf der Tagung „Die Angewiesenheit der Theologie auf das philosophische Fragen" in der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Die Tagung war als Gedenkveranstaltung zum 75. Geburtstag von Bernhard Welte angelegt. Die Vorträge der Tagung wurden in folgendem von Bernhard Casper herausgegebenen Band publiziert: Die Angewiesenheit der Theologie auf das philosophische Fragen. München, im Verlag Schnell und Steiner 1982. Die digitale Publikation finden Sie auf dem FreiDok-Server der Universitätsbibliothek Freiburg: http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/6070/
Professor Bernhard Casper wurde 1931 in Trier geboren. Er wurde 1959 zum Doktor der Theologie promoviert mit der Dissertation Die Einheit aller Wirklichkeit: Friedrich Pilgram und seine theologische Philosophie, die 1961 in Freiburg bei Herder publiziert wurde. Die Habilitation erfolgte 1967 mit der Arbeit Das dialogische Denken: eine Untersuchung der religionsphilosophischen Bedeutung Franz Rosenzweigs, Ferdinand Ebners und Martin Bubers, die im gleichen Jahr bei Herder publiziert wurde. 1971 wurde Bernhard Casper zum ordentlichen Professor in Augsburg ernannt. Er lehrte Religionsphilosophie und Systematische Theologie. Von 1979 bis zu seiner Emeritierung war er ordentlicher Professor an der Albert Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Als Nachfolger von Bernhard Welte und Klaus Hemmerle hatte er den Lehrstuhl für Christliche Religionsphilosophie. 1995 erhielt er den philosophischen Ehrendoktor der Katholischen Universität Paris.
Unter den Publikationen von Bernhard Casper finden sich die Monographien Wesen und Grenzen der Religionskritik, 1974, Sprache und Theologie: Eine philosophische Hinführung, 1975, Das Ereignis des Betens: Grundlinien einer Hermeneutik des religiösen Geschehens, 1998 und Religion in der Erfahrung: Einführung in das Denken Franz Rosenzweigs, 2004. Die zahlreichen Aufsatzpublikationen zu philosophischen bzw. religionsphilosophischen Fragen oder etwa zum Werk von Martin Heidegger oder Franz Rosenzweig können hier nicht aufgeführt werden. Dazu kommen mannigfache Herausgeberschaften, u.a. auch bei den Gesammelten Schriften Franz Rosenzweigs und Bernhard Weltes.