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15.03.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. Flugblatt in arabischer Sprache löste Fluchtbewegung aus: An der griechisch-mazedonischen Grenze haben hunderte Flüchtlinge vergeblich versucht, einen Fluss zu überqueren und weiter nach Westeuropa zu gelangen. Sie wurden von der Armee gestoppt; nach Medienberichten waren zuvor drei Menschen in dem Hochwasser führenden Fluss ertrunken. Die Menschen stammten aus dem provisorischen Flüchtlingslager Idomeni und sollen nun nach Griechenland zurückgebracht werden. Nach Einschätzung der Regierung in Athen war der Exodus der Migranten durch die Verteilung eines Flugblatts in arabischer Sprache ausgelöst worden. Darin wird den Menschen gezeigt, wie sie den Grenzzaun umgehen könnten. Der Krisenstab in Griechenland sprach von falschen Informationen, die durch das Flugblatt verbreitet worden seien. Russland beginnt mit Truppenabzug aus Syrien: Nach dem Befehl von Präsident Wladimir Putin haben die russischen Soldaten in Syrien mit dem angeordneten Teilabzug begonnen. Auf der Militärbasis Hamaimim in der Provinz Latakia bereiten die Mannschaften Flugzeuge für die Rückkehr nach Russland vor, wie die Agentur Interfax berichtet. Soldaten hätten mit dem Verstauen von Ausrüstung begonnen. Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe angeordnet, den Befehl von Putin umzusetzen. Der Präsident hatte am Montag überraschend einen Abzug des größten Teils der russischen Soldaten aus Syrien von diesem Dienstag an befohlen. Ziviler Präsident in Myanmar gewählt: In Myanmar, dem früheren Birma, ist ein Vertrauter der Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zum neuen Präsidenten gewählt worden. Der 69-jährige Htin Kyaw erhielt in einer Sitzung beider Parlamentskammern 360 von 652 Stimmen. Er ist damit das erste zivile Staatsoberhaupt seit Jahrzehnten. Bei der Parlamentswahl im November hatte die Nationale Liga für Demokratie (NLD) von Suu Kyi fast vier Fünftel der zur Wahl stehenden Sitze gewonnen. Allerdings bleibt dem bisher herrschenden Militär ein Viertel der Mandate vorbehalten. Nordkorea kündigt neue Atomwaffen- und Raketentests an: Trotz internationaler Sanktionen will Nordkorea neue Atomwaffen- und Raketentests unternehmen. Machthaber Kim Jong Un habe angeordnet, in Kürze die Explosionskraft eines Atomsprengkopfes sowie ballistische Raketen für solche Sprengköpfe zu testen, berichteten die nordkoreanischen Staatsmedien. Ziel sei es, die Fähigkeiten für einen Atomangriff zu verbessern. Nordkorea hatte bereits am Freitag neue Nukleartests angedroht. Als Reaktion auf einen Atomtest im Januar und einen Raketenstart im Februar hatte der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen das kommunistische Regime erst kürzlich verschärft. Neue Milliardenklage gegen VW: Dem Volkswagen-Konzern droht nach der Abgas-Affäre auch in Deutschland eine Schadenersatzklage in Milliarden-Höhe. Mehr als 270 Großinvestoren haben VW auf Zahlung von mehr als 3,2 Milliarden Euro verklagt. Dies bestätigte der Anwalt der Kläger. Diese fordern einen Ausgleich für die hohen Kursverluste, die sie im Zuge der Affäre um manipulierte Abgaswerte erlitten haben. Bei den Vorwürfen geht es darum, ob VW seiner Auskunftspflicht gegenüber den Anteilseignern nachgekommen ist. Der Autobauer hatte erst Tage, nachdem die US-Umweltbehörde EPA ihre Betrugs-Vorwürfe öffentlich machte, über drohende finanzielle Konsequenzen informiert. Mars-Sonde sendet Signale: Die von Europa und Russland zur Mars-Forschung ins Weltall geschickte Sonde hat Funkkontakt zur Erde hergestellt. Zwölf Stunden nach dem Start vom russischen Kosmodrom Baikonur in Kasachstan empfingen Kontrolleure im Raumfahrtkontrollzentrum "Esoc" in Darmstadt das erste Signal des Satelliten. Bei dem mehrere Milliarden Euro teuren Projekt "ExoMars" wollen die europäische Raumfahrtbehörde ESA und ihre russische Partnerbehörde Roskosmos nach Spuren von Leben auf dem Nachbarplaneten der Erde suchen. Läuft alles nach Plan, soll die Landeeinheit "Schiaparelli" am 19. Oktober auf dem Mars aufsetzen.

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Audio Sendung:  - 15.03.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten http://radio-download.dw....podcast-2288-19117014.mp3
14.03.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. AfD zieht in drei Landesparlamente ein: Bei den Landtagswahlen in drei deutschen Bundesländern hat die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) überall zweistellige Werte erzielt. In Sachsen-Anhalt wurde die AfD mit gut 24 Prozent zweitstärkste Kraft hinter der CDU, die fast 30 Prozent der Stimmen erhielt. In Baden-Württemberg wurden die Grünen von Ministerpräsident Kretschmann mit 30 Prozent stärkste Partei. In Rheinland-Pfalz blieb die SPD mit gut 36 Prozent die stärkste Kraft. In allen drei Bundesländern verloren die bisherigen Koalitionen die Mehrheit. Die Regierungsbildung dürfte schwierig werden. AfD-Wahlerfolge beunruhigen etablierte Parteien: Spitzenpolitiker im Bund haben sich besorgt über das starke Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen gezeigt. Jetzt sei das demokratische Zentrum in Deutschland herausgefordert, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel. Es werde der AfD aber nicht gelingen, Deutschland in Instabilität zu bringen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) forderte in den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland, die AfD müsse in den Landtagen nun als dumpfe "Dagegen-Partei" demaskiert werden. Einen Grund für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik sieht von der Leyen aber nicht. Mehr als 80 Prozent der Bürger hätten für Parteien gestimmt, die eine europäische Lösung der Flüchtlingsfrage befürworteten und den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel unterstützen, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Viele Tote bei Autobomben-Anschlag in der Türkei: Nach dem Autobomben-Anschlag im Zentrum der türkischen Hauptstadt Ankara hat sich die Zahl der Opfer auf 37 erhöht. Nach Angaben des türkischen Gesundheitsministers Mehmet Müezzinoglu seien unter den Toten mindestens ein, vermutlich zwei Selbstmordattentäter. Die Explosion ereignete sich am Sonntagabend im Stadtzentrum am zentralen Kizilay-Platz, der ein belebter Nahverkehrs-Knotenpunkt ist. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Ministerpräsident Davutoglou teilte lediglich mit, es gebe konkrete Informationen über eine Terrororganisation, die diesen Angriff ausgeführt habe. Erst vor knapp einem Monat hatte es in Ankara einen Bombenanschlag auf einen Militärkonvoi gegeben, bei dem 30 Menschen getötet wurden. Damals hatte sich eine Splittergruppe der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu dem Attentat bekannt. Anschlag an der Elfenbeinküste: Bei einem Terroranschlag in der westafrikanischen Elfenbeinküste haben Attentäter mindestens 16 Menschen getötet. Nach Angaben von Präsident Alassane Ouattara wurden sechs Angreifer von Polizisten erschossen. Wie die Sicherheitsbehörden des Landes mitteilten, hatten die schwerbewaffneten und vermummten Attentäter zunächst das Feuer auf Badegäste an einem beliebten Strand eröffnet und dann drei angrenzende Hotels angegriffen. Laut Innenminister Hamed Bakayoko sind unter den Toten auch ein Franzose und ein Deutscher. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Tod des Deutschen zunächst nicht. Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrorgruppe "Al-Kaida im Islamischen Maghreb". Großdemonstrationen gegen Rousseff: In Brasilien haben schätzungsweise rund drei Millionen Menschen für den Rücktritt von Staatschefin Dilma Rousseff demonstriert. In São Paulo, in der Hauptstadt Brasília und in vielen anderen Städten des Landes machten die Bürger ihrem Ärger über eine riesige Korruptionsaffäre und den wirtschaftlichen Abschwung Brasiliens Luft. Die konservative Opposition wirft Rousseff vor, ihren Wahlkampf 2014 illegal mit Spenden von Zulieferern des halbstaatlichen Ölkonzerns Petrobras finanziert zu haben. Außerdem besteht der Verdacht, dass die Staatschefin den Staatshaushalt für 2014 sowie für das erste Halbjahr 2015 geschönt hat. Ein Gericht erklärte den Etat im vergangenen Oktober wegen zahlreicher Unregelmäßigkeiten für illegal. Neue Friedensverhandlungen für Syrien: Vor Beginn der neuen Syrien-Gespräche in Genf hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier das Regime von Machthaber Baschar al-Assad und die Opposition zu ernsthaften Verhandlungen aufgefordert. Auch nach mehr als zwei Wochen Feuerpause sei die Lage in Syrien höchst fragil, so Steinmeier. US-Außenminister John Kerry hat die Konfliktparteien aufgerufen, die Waffenruhe zu achten. Russland und der Iran sollten ihren Einfluss auf die syrische Regierung ausnutzen, um ein Wiederaufflammen der Gewalt zu verhindern, forderte Kerry. Bei den Verhandlungen unter Vermittlung der UN werden die verfeindeten Delegationen nicht direkt miteinander verhandeln. In getrennten Gesprächen will der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura sowohl den Abgesandten von Assad als auch den Oppositions-Vertretern Vorschläge für einen Übergangsprozess in Syrien unterbreiten.

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Audio Sendung:  - 14.03.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten http://radio-download.dw....podcast-2288-19114807.mp3
12.03.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten
Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als Audio-Datei. Österreich erwägt weitere Grenzzäune: Nachdem die Balkanroute für Flüchtlinge praktisch geschlossen ist, will Österreich seine Grenze an weiteren Übergängen sichern. Es sei davon auszugehen, dass die Flüchtlinge versuchten, auf andere Routen auszuweichen, sagte die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner der deutschen Zeitung "Welt am Sonntag". Neben dem Grenzübergang Spielfeld, der bereits mit einem Zaun gesichert ist, seien zwölf weitere Orte im Fokus. Solange es keine kontrollierte Migration in Europa gebe, werde Österreich keine Flüchtlingskontingente aufnehmen, stellte die Ministerin klar. De Maiziere für neues Reiseregister im Schengenraum : Bundesinnenminister Thomas de Maiziere hat die Einführung eines neuen Reiseregisters in Europa gefordert. In einem Interview der Zeitung "Die Welt" sagte er, für den Kampf gegen den internationalen Terrorismus, kriminelle Banden und die illegale Migration sei es notwendig, Zeitpunkt und Ort der Ein- sowie Ausreise von Bürgern nach Europa zu erfassen. Derzeit würden Visa ausgestellt. Ob eine Person auch tatsächlich ein- oder ausreise, werde aber nicht registriert. Von der Leyen will 7000 Soldaten mehr : Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat nach Medieninformationen konkrete Pläne für die Vergrößerung der Bundeswehr vorgelegt. Die Zahl der Planstellen für Soldaten solle zunächst um 7000, die der Zivilbeschäftigten um 3000 erhöht werden, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. In einem zweiten Schritt werde dann eine Personalverstärkung um insgesamt 15.000 Stellen angestrebt. Von den derzeit 185.000 Planstellen bei der Bundeswehr seien aktuell weniger als 179.000 besetzt, so das Redaktionsnetzwerk weiter. Vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass von der Leyen bis zum Jahr 2030 deutliche Mehrausgaben für die Truppe plant. Sie begründet dies unter anderem mit den steigenden internationalen Verpflichtungen der Bundeswehr. Wahlkampfauftritt Trumps in Chicago abgesagt: Ein Wahlkampfauftritt des Bewerbers um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner, Donald Trump, in Chicago ist nach Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern abgesagt worden. Tausende Menschen hatten sich zuvor in zwei Lagern in aufgeheizter Stimmung gegenübergestanden. Es kam zu Prügeleien. Fernsehbilder zeigten Polizisten in Kampfmontur, die Demonstranten aus der Halle führten, in der Trump sprechen sollte. Trump hat wie kein anderer Bewerber in den vergangenen Wochen mit populistischen Äußerungen über Muslime, Einwanderer und Frauen polarisiert. EU normalisiert ihre Beziehungen zu Kuba : Die Europäische Union und das sozialistische Kuba wollen ihre Beziehungen auf eine neue Grundlage stellen. Nach zweijährigen Verhandlungen unterzeichneten beide Seiten in Kubas Hauptstadt Havanna einen Vertragsentwurf für ein Rahmenabkommen für politischen Dialog und Zusammenarbeit. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini sprach von einem historischen Schritt. Der karibische Inselstaat verfolgt seit Jahren einen vorsichtigen Öffnungskurs. Neben marktwirtschaftlichen Reformen leitete Kuba Ende 2014 eine historische Wende in den Beziehungen zu den USA ein. Arabische Liga stuft Hisbollah-Miliz als Terrororganisation ein: Die sunnitisch geprägte Arabische Liga hat die im Libanon an der Regierung beteiligte Schiitenmiliz Hisbollah zu einer Terrororganisation erklärt. Das beschlossen die Außenminister der Liga in Kairo, wie die staatliche ägyptische Nachrichtenagentur Mena berichtet. Die Hisbollah kämpft im Syrienkrieg auf der Seite der Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Mehrere arabische Staaten unterstützen hingegen Rebellengruppen.

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